Am Sonntag, dem 06.11.2016 feierten die Wackernheimer Landfrauen ihr 50-jähriges Bestehen.
Zahlreiche Mitglieder, die Bürgermeisterin Sybille Vogt, sowie die Vereinsringvorsitzenden Sandra McKenzie und Marion Schüler waren der Einladung des Vorstandteams gefolgt und wurden mit einem Sektempfang auf das Herzlichste begrüßt.
Sie konnten an festlich gedeckten Tischen im großen Raum des DGH Platz nehmen und bei gutem Essen und Getränken auf kleine Beiträge einzelner Mitglieder gespannt sein.
Das Gründungsmitglied Helga Speth hatte kurzerhand einen – in der Nacht – selbstgedichteten Vers
ihres Mannes vorgetragen.

Nach dem Grußwort der Bürgermeisterin, Frau Sybille Vogt, hatte sie mit den Vereinsringvorsitzenden Sandra McKenzie und Marion Schüler noch ein treffendes Geschenk im Gepäck, über das sich die Landfrauen sehr gefreut haben. Ebenfalls sehr gefreut haben sie sich über die Bereitschaft der Bürgermeisterin, in den Verein einzutreten.
Frau Elisabeth Paridon, die Gründungsmitglied und erste Vorsitzende war – damals die jüngste Vereinsvorsitzende eines Landfrauenvereins überhaupt – berichtete in beeindruckender Weise von den Anfängen und damaligen Aktivitäten während ihrer 19-jährigen Vorstandstätigkeit.
Danach überbrachte die Kreisvorsitzende Frau Gerlinde Gemünde die Grußworte des Verbandes. Sie unterstrich die Bedeutung der Landfrauen auch in der heutigen Zeit und auf die Notwendigkeit, für den Nachwuchs zu werben. Frau Gemünde bedankte sich bei den anwesenden Gründungsmitgliedern Frau Elisabeth Paridon, Frau Margot Nelgen und Frau Helga Speth für deren Engagement mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß. Gleichfalls ehrte sie die Mitglieder Frau Carola Meertens, Frau Angelika Wolf und Frau Hildegard Weiss für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein.
Frau Anneliese Stapf knüpfte nun an die Ausführungen von Frau Paridon an und fasste das Vereinsgeschehen während ihrer eigenen Vorsitzendentätigkeit zusammen.
Frau Ellen Nöth brachte die Behauptung „früher war alles besser“ mit einem entsprechenden Vortrag auf den Punkt.
Angelika Wolf und Ruth Speth machten in einem Sketch deutlich, dass sie sich nichts von einem kaputten Fernseher vorschreiben lassen wollten.
Bei Kaffee und Kuchen wurden lebhaft Erinnerungen unter den anwesenden Mitgliedern ausgetauscht, was durch die ausliegenden Bilder unterstützt wurde.

Zu guter Letzt konnte man mit dem Ehepaar Wolf erleben, dass es gar nicht so einfach ist, die Kleiderfrage zu klären, wenn man zu einer Feierlichkeit eingeladen ist.
Viele Mitglieder waren sich darüber einig, dass dies ein schöner Tag war und alle bekamen einen Landfrauen-Becher mit auf den Heimweg.